Donnerstag, 19. Juli 2012

Meditation 432 HZ


Das Wort Meditation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "über etwas nachdenken". In der Praxis heißt Meditation jedoch eher den bewussten konzeptionellen Gedankenstrom zu stoppen, um offen dafür zu sein, was sich jenseits dieses Stromes zeigt, wenn man die Disziplin aufbringt, geistig aufmerksam und unbewegt zu verharren, damit sich bildlich gesprochen der Schlamm setzen kann und das Wasser klar wird. 

Jeder kann meditieren. Man benötigt dafür weder Vorkenntnisse, noch muss man sich in eine bestimmte Körperhaltung begeben, auch wenn es hilfreich sein kann. Aber die bewusste mentale Beschäftigung damit, den Strom der Gedanken anzuhalten, ist bereits Meditation. Dies kann man in jeder Situation willentlich tun und man entwickelt dadurch eine innere Ruhe und legt einen wichtigen Grundstein für weitere spirituelle Erfahrungen.

Wenn bei der Meditation alle ablenkenden Gedanken angehalten werden, ordnet und stabilisiert sich die durch den Kosmos und den Körper fließende Energie mittels ihrer eigenen Intelligenz, zu der wir alle einen Zugang haben, selbst. Indem man so den Alltag beim Meditieren loslässt, wird man offen für Inspirationen und intuitive Eingebungen, die einen von höheren Bewusstseinsebenen erreichen können, jenseits der gewohnten Denkmuster.

Die Meditation ist ein Prozess der inneren Alchemie. Der Meditation, also dem bewussten Anhalten von Gedanken und der Öffnung für Energie aus unserem höheren Selbst, steht das Gebet gegenüber, bei dem die eigene Energie dazu eingesetzt wird, absichtsvoll das morphogenetische Feld zu beeinflussen.

Kommentare:

Wolfgang Gefeller hat gesagt…

Meditation bedeutet "die ausschließliche Konzentration auf eine Sache" und nicht das "willentliche Anhalten des Gedankenstromes".Zuerst einmal geht es um Reinigung. Das meint sich über den Willen des Ego´s und dem göttlichen Willen bewusst zu werden.Nicht alles was wir "Gut" meinen ist auch wirklich "Gut". Willentliche beeinflussung des morphogenetischen Feldes durch einen gut gemeinten aber durch das Ego gefärbten Wunsch wird kein positives Resultat erzeugen.Das Wichtigste wäre zuerst die Grenze der Dualität zu überwinden um nicht mehr in Katgorien wie "Gut" und "Böse" ,"Positiv" und "Negativ" zu urteilen und solang das nicht der Fall ist wird alles was man damit anstellt immer Negativ sein. Es gibt Vieles hinter der Ebene der Gedanken aber das macht diese Erkenntnisse es nicht automatisch zum Guten. Die Welt ist leider voll von diesen seltsamen "Erkenntnisvertretern" aber wird die Welt wirklich Besser? Nimmt die Zerstörung ab? Diese Arten der Meditationen bewegen sich nach wie vor auf der Ebene der Dualität, also Gemüt und Ego mit Wünschen und Vorstellungen wie unsere Welt auszusehen hat. Um die Schöpferkraft wirklich im göttlichen Sinne wirken lassen zu können muß sich das Gefäß erst einmal völlig leeren und das bedeutet frei zu sein von Vorstellungen, Wünschen, Ängsten und all dem Anderen was sich in uns eingenistet hat.Erst wenn wir diesen Zustand erreichen wird sich wirklich etwas im göttlichen Sinne ändern aber vieleicht ist daas eben nicht das was wir uns erwarten. Auch wenn wir mit dieser Kraft ausgestattet sind bedeutet das nicht, dass wir Alles machen können was wir als "Richtig" erachten. Eine gute Absicht macht noch lange keine guten Taten.

Kartinus hat gesagt…

Meditieren lernen ist doch etwas sehr schönes. Insbesondere ist Meditieren lernen doch hilfreich, um sich auf sich selbst zu konzentrieren und dabei auch Stress abzubauen. ;-)

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr lieben, heute 24.01.2016 ist Vollmond, da kommt eine Friedensmeditation doch gerade richtig.
http://christine-salopek.de/friedensarbeit-mit-beginn-20-12-15/
Ganz unten ist der heutige Tag mit link zur Friedensmeditation.
Alles Liebe Corina