zza

Erkennen • Erwachen • Verändern

Erkennen • Erwachen • Verändern

Samstag, 23. April 2016

Ein Mann isst 2 Esslöffel Kokosöl zweimal am Tag, für 60 Tage. Dann passiert dies mit seinem Gehirn.

Die amerikanische Ärztin Mary Newport sorgt für Aufsehen mit ihrer Idee, Kokosöl als echte Supernahrung für das Gehirn anzusehen. Sie glaubt, dass das Öl eine echte Geheimwaffe gegen Alzheimer sein kann. Wenn sie Recht behält, könnte es die Behandlung der Hirnkrankheit revolutionieren.

Der Hintergrund
Dr. Newport hat eine ganz persönliche Verbindung zu Alzheimer, seit bei ihrem Ehemann die Krankheit diagnostiziert wurde. Sie erzählt, wie die Symptome nach und nach stärker wurden. In einer klinischen Studie verarbeitet sie ihre Erfahrungen: „An vielen Tagen war mein Mann Steve wie in einem Nebel gefangen. Er konnte irgendwelches Besteck nicht finden, oder vergaß, wie er den Kühlschrank öffnen sollte. Wenn ich auf einen Anruf wartete und ihn danach fragte, meinte er, dass niemand angerufen habe. Zwei Tage später fiel es ihm dann plötzlich doch wieder ein.“ Das belastet ihn selbst und ihre Beziehung sehr.


Youtube/Libby Weston
Steve beginnt, Medikamente zu nehmen um den Verfall zu verlangsamen, doch die Nebenwirkungen sind furchtbar. Er wird depressiv, nimmt stark ab und er kann noch nicht einmal mehr einfachste Rechnungen durchführen. Die leichtesten Aufgaben sind unglaublich schwierig, nur körperlich ist er noch topfit. Er kann weiterhin ohne Probleme den ganzen Tag im Garten arbeiten. Doch die Traurigkeit bleibt.
Flickr/see-through-the-eye-of-g
Mary berichtet, wie das Kurzzeitgedächtnis ihres Mannes immer schlechter wird, aber dennoch Informationen gespeichert wurden. Denn ein paar Tage später fällt ihm immer wieder etwas ein. Aus einem Bauchgefühl heraus versucht sie, den Einfluss von Ernährung zu untersuchen und die Medikamente wegzulassen.
Flickr/Global Panorama
Die Hoffnung
Als das Ehepaar immer verzweifelter wird, liest Mary eine Studie, laut der bestimmteTriglyceride (eine Art von Fetten)  eingesetzt werden können, um den Alzheimer nicht nur zu verlangsamen, sondern sogar zu verhindern. Durch eine Umstellung auf sehr kohlenhydratarme Ernährung werden im Körper sogenannte Ketogene ausgeschüttet, die den Fettstoffwechsel beeinflussen und statt Zucker als Energie verwendet werden können. Mary sagt, dass „Ketogene das Gehirn unterstützen können, wenn es längere Zeit keinen Sauerstoff bekommen hat. Auch bei vielen anderen Krankheiten wie Epilepsie und Parkinson wurden positive Effekte festgestellt.“  Da bei Alzheimer die Fähigkeit des Gehirns auf Kohlenhydrate zuzugreifen unterbrochen wird, hofft die Ärztin, dass diese Ketogene auch vom Gehirn verwendet werden können und so die Symptome von Alzheimer gelindert werden. Sie beschließen, es zu versuchen.
Flickr/IsaacMao
Das Ergebnis
Mary beginnt, mit Kokosöl zu experimentieren. Jeden Morgen und jeden Abend gibt es nun zwei Esslöffel Kokosöl für Steve.
Flickr/Meal Makeover Moms
Und bereits 60 Tage später geht es ihm schon deutlich besser. Er ist geistig deutlich klarer, macht Witze und ist redselig. Ein Jahr später ist er ein ganz neuer Mensch. Manchmal entfallen zwar noch Wörter, aber er erkennt Leute wieder, die er schon längst vergessen hatte, unterhält sich wieder gerne, kann sich auch auf Aufgaben konzentrieren, was vorher schon lange nicht mehr ging. Noch sind viele Tests notwendig, aber Mary ist überglücklich: „Im Moment sind wir einfach froh über die Fortschritte. Und wenn durch das Kokosöl tatsächlich Alzheimer verlangsamt wird, ist es jedes Gramm wert.“
Youtube/Libby Weston
Der absolute Wahnsinn. Hoffentlich wird es hier bald neue Erkenntnisse geben und wer weiß: Vielleicht gibt es in naher Zukunft schon zuverlässigen Schutz vor, und gute Therapien gegen Alzheimer.

Kommentare:

billie hat gesagt…

Hallo,
das finde ich genial und ist wirklich bemerkenswert, wie mit wenig, sehr viel bewirkt werden kann. Da gibt es bei Nahrungsmitteln noch sehr sehr vieles, was enorme positive Wirkungen hat. Aber sobald das öffentlich gemacht wird, kommt sofort die Bremse durch die Pharmaindustrie, deshalb besser nur im "kleinen Rahmen" veröffentlichen.

Herzliche Grüße
Birgit

Anonym hat gesagt…

Ja genau billie oder Birgit, die böse Pharmaindustrie wird uns allen die Einnahme von Kokosöl verbieten.
Merkt ihr in eurer grenzenlosen Paranoia eigentlich noch was ihr da manchmal so von euch gebt?
Ich bin auch kein Fan von Big Pharma, aber die Entwicklung dieser und auch der meisten anderen,zumeist durch Profitdenken geprägten Marktriesen, sind ein Ergebniss des kapitalistischen, rein am Geld hängenden Systems.
Was und das muss man auch sagen zu dieser modernen Welt wie wir sie heute kennen gebracht hat.
In dieser Welt darfst du solche Kommentare posten und ich auch und das ist auch gut so, denn es bedeutet Freiheit in einem demokratischen System.
Auch wenn es nicht perfekt ist, können wir darüber glücklich sein u d sollten nicht vergessen, welche Errungenschaften wir dadürch erreicht haben.
Dieses ewige schwarzweiß Denken schürt nur Ängste und damit ist keinem geholfen!

Anonym hat gesagt…

Ich kann Billie nur recht geben. Das Maß dessen, was bewusst hintertrieben wird nimmt krasse, abartige Formen an. Das hat nichts mit schwarz-weiß-Denken zu tun. Es ist einfach Fakt, nur dass die Mehrheit von uns immer noch so in den Tag hinein lebt und sich kaum dafür interessiert, was da so abgeht. Und es geschieht ja nicht nur im Bereich Gesundheit. Die Technik ist davon genau so betroffen. So tolle Erfindungen werden aufgekauft und hinterher schubladisiert. . . Beides kenne ich aus Erfahrungen Bekannter. Es betrifft die Autoindustrie, den Bereich Energie - wie die Medizin. Ja, es könnte einem Angst werden - nur - und da gebe ich meinem Vorredner recht: Das bringt auch nichts. Über diese Phase muss man hinaus kommen. Achtsamkeit im eigenen Leben, erkennen wo man verarscht wird, sich im eigenen kleinen Kreis entsprechend verhalten und nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Wenn dies alle tun hat das Konsequenzen, die irgendwann nicht mehr übersehen werden können.